Mémoire sans conséquences? Exkursion zum Denkort Bunker Valentin

Welche Konsequenzen hat Erinnerung – und was geschieht, wenn sie ausbleibt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Seminar „Mémoire sans conséquences? – Kulturelles Gedächtnis im aktuellen Stresstest“, das Theorien des kollektiven und kulturellen Gedächtnisses (u. a. Aleida und Jan Assmann sowie Pierre Nora) mit konkreten Erinnerungsorten und gegenwärtigen politischen Debatten verbindet. Eine zentrale Station des Seminars war„Mémoire sans conséquences? Exkursion zum Denkort Bunker Valentin“ weiterlesen

Wann wird Wissen wirksam? 

Über Transfer, Transferierbarkeit und öffentliche Literaturwissenschaft Mein jüngster Artikel ist in der Open‑Access‑Zeitschrift Public Humanities erschienen – einem internationalen Forum, das Wissenschaftlerinnen, Studierende, Aktivistinnen, Journalistinnen, Kulturschaffende, politische Akteurinnen und eine interessierte Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch bringt. Die Zeitschrift verbindet peer‑reviewte Forschung mit zugänglicher Schreibweise und versteht sich bewusst als Raum für große Fragen und mutige Antworten innerhalb der Geisteswissenschaften.„Wann wird Wissen wirksam? „ weiterlesen

Neu erschienen: 

„Klasse und Komplexion: Victor Hugos elende Kinder im ‚Literarischen Transfer‘“ Im Sammelband »Arme Kinder«? Soziale Ungleichheit(en) in Kinder- und Jugendmedien, herausgegeben von Jana Mikota und Annette Kliewer und erschienen bei Beltz Juventa, ist mein Beitrag „Klasse und Komplexion: Victor Hugos elende Kinder im ‚Literarischen Transfer‘“ erschienen. Der Band rückt eine Differenzkategorie in den Fokus, die im öffentlichen und wissenschaftlichen„Neu erschienen: „ weiterlesen

Improvisiertes Theater über die Umdenkbarkeiten des Lebens

Im November 2025 durfte ich ein Theaterprojekt realisieren, das sich mit einer Frage beschäftigt, die uns alle begleitet: Was passiert, wenn wir unsere Perspektive ändern – mitten im Leben, mitten im Struggle? In dieser improvisierten Theatershow treffen Menschen auf unsichtbare Begleiter:innen. Kleine Menschen kennen sie oft ganz selbstverständlich: Wesen, die trösten, ermutigen, widersprechen oder einfach„Improvisiertes Theater über die Umdenkbarkeiten des Lebens“ weiterlesen

Ab September in Halle: Transkulturalität weiterdenken

Zum 1. September beginnt für mich ein neues Kapitel: Ich trete meine Stelle an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg an. Schon jetzt freue ich mich darauf, meine Forschung zu Inter- und Transkulturalität hier weiterzuentwickeln – und gemeinsam mit Kolleg:innen, Studierenden sowie Partnern aus der Stadtgesellschaft neue Brücken zu schlagen.Mein wissenschaftlicher Blick richtet sich vor allem auf Austausch-„Ab September in Halle: Transkulturalität weiterdenken“ weiterlesen

Ein neues Jahr, ein neuer Fokus

Das Jahr 2025 ist gerade erst angebrochen, und mit ihm kommen neue Chancen, neue Herausforderungen und ein neuer Fokus für meine Arbeit. Nach einem ereignisreichen 2024 möchte ich mich in diesem Jahr ganz bewusst auf meine Habilitationsschrift konzentrieren. Das letzte Jahr hat mit zwei spannenden Publikationen geendet, die mir wichtige Impulse für meine wissenschaftliche Arbeit„Ein neues Jahr, ein neuer Fokus“ weiterlesen

Ein stimmiger Abschluss: Neuerscheinung „This is Channel Earth“

Nach zwei Jahren intensiver Arbeit ist es endlich so weit: Mein Aufsatz „Travelling Transnationalism? Radio Drama Series between Repression and Empowerment“ ist Teil des neu erschienenen Buches „This is Channel Earth – 100 Years of Global Radio Play“. Dieser Moment bedeutet mir besonders viel, denn der Beitrag ist nicht nur eine Veröffentlichung, sondern auch der Abschluss meiner Arbeit„Ein stimmiger Abschluss: Neuerscheinung „This is Channel Earth““ weiterlesen

Die Sommerpause: Eine Zeit zum Durchschnaufen, Kreativsein und Neues Entdecken

Der Sommer ist für viele Menschen die Zeit des Jahres, um die Seele baumeln zu lassen, die Sonne zu genießen und sich vom Alltag zu erholen. Für mich und mein Theaterensemble bedeutet die Sommerpause jedoch weit mehr: Es ist eine wertvolle Gelegenheit, gemeinsam kreativ zu werden, neue Ideen zu entwickeln und das Band zwischen uns„Die Sommerpause: Eine Zeit zum Durchschnaufen, Kreativsein und Neues Entdecken“ weiterlesen

Teilnahme am Congrès de la SELF XX-XXI: La littérature française au grand large (XXe et XXIe siècles)

Es war eine Reise, die tief blicken ließ: Vom 10. bis 12. Juni 2024 nahm ich gemeinsam mit Prof. Karen Struve am  Congrès de la SELF XX-XXI an der Université de Bourgogne in Dijon teil. Gestrandet am Vorabend in Straßburg und das ausgerechnet zum Europawahltag, konnte ich auf Tuchfühlung mit einer Schockstarre und den Urlaubsverschiebungen gehen,„Teilnahme am Congrès de la SELF XX-XXI: La littérature française au grand large (XXe et XXIe siècles)“ weiterlesen

Reisen in die Welt des Literaturtransfers: Ein neues Verständnis entwickeln

Ich möchte von einem anregenden Projekt berichten, das ich kürzlich begonnen habe. Es geht darum, ein neues Transferverständnis in den Literaturwissenschaften zu entwickeln. Klingt trocken? Ganz im Gegenteil! Lasst mich erklären, worum es ging und warum es so spannend war.